Stromkabel sind ein entscheidender Bestandteil des Stromverteilungsnetzes und spielen eine entscheidende Rolle für die langfristig stabile Entwicklung von Energieversorgungsunternehmen. Daher muss ihnen hohe Priorität eingeräumt werden. Dies erfordert eine gründliche Bewertung und ein Verständnis der relevanten Probleme bei der Installation von Stromkabeln und es müssen geeignete vorbeugende Maßnahmen gegen potenzielle Probleme ergriffen werden. Treten Probleme auf, sollten umgehend gezielte Maßnahmen zu deren Behebung ergriffen werden, um durch wissenschaftliche und qualitativ hochwertige Baumethoden einen sicheren und zuverlässigen Betrieb von Stromkabeln zu gewährleisten. Welche Vorsichtsmaßnahmen sollten also bei der Installation von Stromkabeln getroffen werden?
1. Feuchtigkeitsschutz von Stromkabeln
Betriebserfahrungen zufolge treten Fehler in Mittel- und Niederspannungskabeln hauptsächlich an Zwischenverbindungen und Endklemmen auf. Diese Fehler werden hauptsächlich durch schlechte Abdichtung und eindringende Feuchtigkeit verursacht, was zu einer Verringerung der Isolationsfestigkeit führt. Da Mittel- und Niederspannungskabelnetze häufig eine verzweigte Stromversorgungsmethode verwenden, was zu einer großen Anzahl von Kabelanschlüssen führt, ist die Abdichtung der Kabelanschlüsse und Zwischenverbindungen eine der wichtigen Maßnahmen, um den sicheren und zuverlässigen Betrieb der Kabel zu gewährleisten.
Wirbelstromprobleme durch Hochstromkabel: Während der Bauarbeiten können Stromkabel mithilfe von Stahlrahmen, Stahlschutzrohren, Kabelklemmen und Überkopfverlegungsmethoden installiert werden. Jede geschlossene Schleife aus Stahl (Eisen), die sich um das Stromkabel bildet, erzeugt Wirbelströme, insbesondere in Starkstromkabelsystemen, in denen die Wirbelströme erheblich sind. Bei der Kabelinstallation müssen Maßnahmen ergriffen werden, um die Bildung geschlossener Stahlschleifen (Eisen) um das Kabel herum zu verhindern, um Wirbelströme zu verhindern.
2. Mechanische Schäden durch Kabelbiegen
Aufgrund ihres großen Außendurchmessers sind Stromkabel schwierig zu transportieren und zu verlegen und erfordern einen größeren Biegeradius. Wenn der Biegewinkel des Kabels während der Konstruktion zu groß ist, kann es zu mechanischen Schäden an den Innenleitern kommen, was zu einer Verringerung der Kabelisolationsfestigkeit führt. Diese mechanischen Schäden können zu Kabelkopfausfällen führen. In einem Fall waren bei der Kabelkopffertigung die drei Kabelköpfe zunächst gleich lang. Aufgrund von Geländebeschränkungen war der Kabelkopf der mittleren Phase jedoch länger, als er an die Ausrüstung angeschlossen war, und bildete eine Bogenform, und die Kabelkopfwurzel wurde durch die Entladung beschädigt. Anschließend wurden Maßnahmen ergriffen, um die Anschlusslänge des Mittelphasen-Kabelkopfes beim Geräteanschluss entsprechend zu verkürzen, um sicherzustellen, dass die Dreiphasen-Kabelköpfe keinen äußeren Kräften ausgesetzt sind. Die praktische Erfahrung hat gezeigt, dass dadurch die Betriebsleistung verbessert wurde. Daher sollte bei der Kabelinstallation das auf das Kabel ausgeübte Drehmoment so gering wie möglich gehalten werden. Beim Biegen und Verlegen des Kabels sollte darauf geachtet werden, dass es sich natürlich biegen kann, um innere mechanische Schäden zu vermeiden.
3. Erdungsprobleme von Mittel- und Niederspannungsstromkabeln
In öffentlichen Mittel- und Niederspannungskabelnetzen muss aufgrund ungleicher dreiphasiger Belastungen bei der Verwendung von Kabeln mit Metallschutzschicht auf die Erdung der Metallschutzschicht geachtet werden. Eine ungeerdete induzierte Spannung an der Metallschutzschicht sollte unter normalen Bedingungen 100 Volt nicht überschreiten. In Mittel- und Niederspannungskabelnetzen sollten alle Kabelverbindungen mit Erdungselektroden (Netzen) ausgestattet sein, um eine zuverlässige Erdung des Metallmantels zu gewährleisten.
Bei der Konstruktion ist es wichtig, auf die oben genannten Punkte zu achten und, noch wichtiger, beim Kauf von Kabeln auf hochwertige Kabelprodukte zu achten.